Hier das Referat vom Mittwoch, 09.05., zum Download: Mario und der Zauberer in Beziehung zum Faschichmus
Irrwege der Unterrichtsreform
Für alle Kritiker der zentralen Prüfungsstandards:
Irrwege der Unterrichtsreform” – unter diesem Titel fand am 24. März 2012 in der Universität Frankfurt am Main unter Leitung von Professor Dr. Andreas Gruschka und Professor Dr. Hans-Peter Klein die zweite große Tagung der Gesellschaft für Bildung und Wissen statt, moderiert durch Dr. Matthias Burchardt (Universität zu Köln). Die Vorträge im vollbesetzten Hörsaal V wurden immer wieder durch Beifall und schallendes Gelächter unterbrochen.
Eingeordnet unter Bildung allgemein
Literatur-Blogs
Jo Lendle, Geschäftsführer des DUMont Buchverlages, empfiehlt in einem Gespräch mit dem Kölner-Stadt Anzeiger (Literatur Magazin, Ausgabe Frühjahr 2012) Blogs wie lovegermanbooks, Stefan Mesch und Klappentexterin. “Dort wird Literatur auf hohem Niveau gesichtet und gewichtet.” Außerdem erwähmt er Wolfgang Herrndorfs Blog “Arbeit und Struktur”, in dem der Autor über sein eigenes Sterben schreibt. Dieser Blog sei für ihn “einer der Texte aus dem vorigen Jahr, die mich umgehauen haben. Dafür würde ich viele Bücher stehen lassen. Und das ist ein im tiefsten Sinn des Wortes literarischer Text.”
Alternativen zu google
Unter den Informationen zur Facharbeit in der Oberstufe sind etliche Informationen zum Umgang mit Suchmaschinen zu finden.
In Ergänzung dazu hier der Hinweis auf die Metasuchmaschinen metager und metager2 sowie die peer-to-peer-Suchmaschine yacy.
Zitierfähige Informationen sind direkt erhältlich unter der Online-Enzyklopädie-Suchmachine enzyklo.de
Eingeordnet unter Allgemein
Wissenschaftliches Arbeiten mit Citavi
Hilfreich zum Sortieren der vielen (!) Literaturangaben und -funde kann das Programm CITAVI sein: CITAVI-Homepage
Anleitung für die wissenschaftliche Arbeit mit CITAVI: download (pdf)
Eingeordnet unter Allgemein
Watzlawicks Thesen zur Kommunikation
1. Einleitung: Verhalten jeder Art bestimmt Kommunikation
Neben Worten sind Gegenstände der Kommunikation paralingiutische Phänomene (z. B. Tonfall, Schnelligkeit, Pausen, Lachen, …), Körperhaltung, Ausdrucksbewegungen (Körpersprache) = Verhalten jeder Art
2. Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren
Man kann sich nicht nicht verhalten. man kann nicht nicht kommunizieren. Auch Nichthandeln oder Schweigen haben Mitteilungscharakter.
3. Die Inhalts- und Beziehungsaspekte der Kommunikation
Jede Mitteilung enthält eine (sachliche) Information (Inhaltsaspekt) und Hinweise darauf, wie sie vom Empfänger verstanden werden soll (Beziehungsaspekt).
4. Die Interpunktion von Ereignisfolgen
Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt (Reiz-Reaktions-Folge).
5. Digitale und analoge Kommunikation
Kommunkation kann durch Analogien (z. B. Zeichnungen) oder digital (durch Namen oder Wörter aus Buchstaben oder Zahlen. z. B. K – A – T – Z – E, ohne Ähnlichkeit zum Inhalt) vermittelt werden. Nur in der menschlichenKommunikation finden beide Arten Anwendung. Der Inhaltsaspekt wird überwiegend digital, der Beziehungsaspekt überwiegend analog übermittelt.
6. Symmetrische und komplementäre Interaktionen
Beziehungen sind symmetrisch (auf Gleichgewicht beruhend, spiegelbildlich, nach Gleichgewicht strebend) oder komplementär (auf Unterschiedlichkeit beruhend, gegensätzlich ergänzend, auf gesellschaftlichen Kontexten beruhend wie Mutter-Kind, Arzt-Patient, Schüler-Lehrer, …).
[nach Paul Watzlawick u. a.: Menschliche Kommunikation. Formen. Störungen.- Paradoxien, Bern 1969, 10. Auflage 2000, S. 52-70]
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Das Gedicht: Asyl für bedrohte Wörter
Es erinnert ein bisschen an die Versuche im GK Deutsch 10, mit verschiedenen Textbausteinen ein Gedicht zu formen:
Was ich so mache
Ich mache nichts
ich bin da
um
was selten gelingt
etwas tiefer zu sehen
etwas besser zu verstehen
hin und wieder
rette ich ein wort
vor dem fallbeil
das wort du
das wort leben
das wort gott
zum beispiel
ich bringe sie ins gedicht
das asyl für bedrohte wörter
manchmal
schweige ich stockend
die schrei der verstummten
hinaus in die welt
erhoffend ein ohr
auf mehr
kann ich nicht verweisen
Werner Kallen
in: Zuflucht ins Freie (Echter, Würzburg 2011)
zitiert nach: Christ in der Gegenwart Nr. 1/2012, S. 17
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